Die Geschichte

Eine Geschichte über einen Ort mit Geschichte

Nina Wrodnigg ist Journalistin und schreibt in ihrem Blog über alles, was das Leben schöner macht: Mode, Reisen, Beauty, Lifestyle. Am liebsten ist Nina in ihrer Wahlheimat Salzburg unterwegs. Ausgerechnet im noblen Stadtteil Parsch stößt sie bei einem ihrer Spaziergänge auf einen magischen Ort, der sie auf eine Zeitreise ins 19. Jahrhundert entführt.

Herrschaftliche Villen mit großzügigen Gärten prägen dieses mondäne Viertel, das seit jeher fest in der Hand der wohlhabenderen Salzburger ist. Das gepflegte Grün und die beschauliche Atmosphäre ziehen viele Spaziergänger an, und auch Wanderer, die auf den Gaisberg wollen, durchstreifen gerne die verschlungenen Gassen.
Kaum vorstellbar, dass es hier noch Unentdecktes geben soll – doch Nina hat von einem alten Gebäude gehört, das sich wie im Dornröschenschlaf irgendwo zwischen alten Bäumen versteckt. Auf dem 8.000 m² großen Grundstück oberhalb des Schmederer-Platzes ist ein bemerkenswertes Bauprojekt geplant. Klar, dass sie sich das näher anschauen muss!

Parsch 1889

Ende des 19. Jahrhunderts – Parsch boomt: In unmittelbarer Nachbarschaft zum alten Fondachhof errichtet Baumeister Valentin Ceconi 1887 die Villa Schmederer. Im gleichen Jahr wird auch die neue Zahnradbahn auf den Gaisberg eröffnet, deren Talstation sich mitten im Viertel befindet und Scharen von Touristen anlockt. Nur zwei Jahre später zieht Ceconis Sohn und Nachfolger Jakob Ceconi am Gersberg zwischen Ringelschmiede und Rossschneidermühle in Rekordzeit einen Neubau hoch, der alles bis dahin übliche in den Schatten stellt. In der imposanten Gründerzeit-Villa mit modernster Ausstattung richtet Dr. Eduard Breyer ein Sanatorium für zahlungskräftige Gäste ein: das „Curhotel“.

Der kalte Gersbach rauscht talwärts. „Zum Wohnhaus Judenbergweg Nr. 9“ steht auf dem Schild – hier muss es sein! Nichts deutet darauf hin, dass sich am Ende der unscheinbaren Auffahrt ein ehemaliges Luxushotel verbirgt. Von der bemoosten Mauer hängen Brombeerranken auf die Straße und das Herbstlaub sammelt sich. Es riecht nach Wald. Die Stadt scheint auf einmal ganz weit weg zu sein. Der Weg öffnet sich zu einem Platz, über dem ein altes Haus thront. Nina ist verblüfft: So mächtig hatte sie sich das Gebäude nicht vorgestellt. Es wirkt in die Jahre gekommen und verlassen. Doch nun schaut sich Nina auf dem Gelände genauer um und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Und immer wieder diese Ausblicke auf die Altstadt und die Bergwelt!

Dr. Breyers CUR-
HOTEL

Dr. Breyers „Kaltwasser-Curanstalt“ bietet alles, was der verwöhnte Gast sich von einem Luxus-Spa erwartet: Das edel eingerichtete Hotel verfügt über englische Wasserklosetts in allen Etagen, Sportliche können sich am Tennisplatz oder im Pool ertüchtigen, und im idyllischen Park mit Springbrunnen lässt es sich herrlich lustwandeln. Das Quellwasser für die Kuranwendungen strömt frisch und klar direkt vom Gaisberg herab. Natürlich bedeutet Kuren im ausgehenden 19. Jahrhundert auch „sehen und gesehen werden“. Die exklusive Parscher Nachbarschaft aus Blaublütigen, Geldadel und anderem illustren Publikum ist dafür wie geschaffen. Im Fondachhof ums Eck residiert die Gräfin Revertera y Salandra, und der reiche Brauereibesitzer Ludwig Schmederer leistet sich als einer der ersten Salzburger nicht eines, sondern gleich mehrere Automobile. Kurz gesagt: Es herrscht Jetset-Atmosphäre.

Kaum etwas erinnert heute noch an die glamourösen Zeiten von damals. Leise blättert die Farbe von den ehrwürdigen Mauern. Dort, wo einmal der akkurat gepflegte Garten gewesen sein muss, kämpfen vergreiste Rosenstöcke hoffnungslos gegen das Unkraut. Eine schiefe Treppe führt bergauf ins Nichts. So trostlos es heute auch aussieht – dieses Grundstück ist ein Rohdiamant, der mit neuer Bebauung schon bald wieder zum Schmuckstück avancieren wird. Sein größter Trumpf: die perfekte Lage mit einer unvergleichlichen Aussicht. Vom Garten hinter dem Haus schweift der Blick über saftig grüne Wiesenhänge zum Gipfel des Gaisbergs hinauf. Winzig klein wirken von hier aus die Paragleiter, die sich mit ihren bunten Schirmen in den blauen Himmel schrauben. Nina bekommt richtig Lust, jetzt auch dort hinauf zu wandern – doch eins nach dem anderen.

Bewegte Zeiten mit Happy End

Misswirtschaft treibt das „Curhotel“ nach nur 20 Jahren Betrieb in den Konkurs. Das Anwesen wird zwangsversteigert, umfassend renoviert und erneut als Sanatorium eröffnet. Nach der vorübergehenden Schließung während des Ersten Weltkrieges wird der Kurbetrieb fortgesetzt. Noch ahnt niemand, dass das Objekt bald in einen ungeheuren Versicherungsskandal verwickelt würde. 1926 erwirbt die renommierte „Phönix Leben“ das Sanatorium. Durch den plötzlichen Tod des Generaldirektors Dr. Wilhelm Berliner zehn Jahre später gelangt ein Sumpf aus Bestechungen, gefälschten Bilanzen und Millionendefiziten ans Licht der Öffentlichkeit. Das Unternehmen geht bankrott und das Sanatorium am Gersberg fällt an den Staat. Nach dem Zweiten Weltkrieg richten die Amerikaner hier eine Lungenheilanstalt für Vertriebene ein, die bald aus allen Nähten platzt. Nach dem Abzug der Besatzer übernimmt das Bundesheer das Gebäude, später geht es in Privatbesitz über und dient jahrzehntelang als Wohnhaus – bis heute.

Endlich hat Nina das Anwesen umrundet und erreicht nun wieder die Frontseite. Wieder fällt ihr Blick auf das atemberaubende Stadtpanorama. Ganz Salzburg liegt da wie ausgebreitet vor ihr: die Altstadt mit dem prächtigen Dom, die Wohn- und Geschäftsviertel, und darüber die stolze Festung Hohensalzburg. Im Hintergrund ragen die Gebirgsmassive der Berchtesgadener Alpen in den Himmel und der mächtige Untersberg scheint zum Greifen nah. Was für einen paradiesischen Flecken hat Nina da entdeckt – irgendwo zwischen Himmel und Erde, zwischen gestern und heute, fast unwirklich und doch real. Hochspannend, was sich hier in über hundert Jahren alles abgespielt hat! Übrig geblieben ist ein Ort zwischen den Welten, wie aus der Zeit gefallen. Und mehr als bereit dafür, hier wieder den Glanz der Vergangenheit zu neuem Leben zu erwecken. Ein Dornröschen, das wachgeküsst werden will.

Das Bauvorhaben

An diesem geschichtsträchtigen Ort in bester Lage entstehen nun unter dem Namen Park am Gersberg 21 neue, luxuriöse Eigentumswohnungen mit Top-Ausstattung. Alle Wohnungen verfügen über Balkon oder Terrasse und einen traumhaften Panoramablick auf die Salzburger Altstadt und die Festung. Die Einheiten sind zwischen ca. 70 m² und ca. 530 m² groß und voraussichtlich 2019 bezugsfertig.

Ein Projekt der Gachowetz Immobilien GmbH im Alleinvertrieb der IMMOBILIENKANZLEI ALEXANDER KURZ GMBH.

ImmobilienartLuxusapartments
Lageoberhalb des Schmedererplatzes in Parsch
Grundgröße8.047 m²
FertigstellungHerbst 2019
Wohnflächen mit Balkonen / TerrassenSiehe Preisliste
Wohneinheitenca. 20 Einheiten zwischen ca. 70 m² und ca. 530 m²
PKW-Stellplätze1-4 Tiefgaragenplätze
je Einheit: à € 32.500,–
Doppelparkplätze à € 52.500,–
Parkplatz jeweils mit Ladestation für Elektroautos
5 überdachte Gästestellplätze
Lift2 vorhanden
Kellerabteilevorhanden
Heizung und BodenkühlungLuft-Wasser-Wärmepumpe,
Fußbodenheizung/-kühlung
EnergieausweisEnergieausweis (Planung)
HWB 25, geringfügige Abweichung möglich
NebenräumeWasch- und Trockenraum,
Fahrradabstellraum
Besichtigungennach Vereinbarung
Beziehbarkeitspätestens im Dezember 2019

INFO-MATERIAL
ONLINE ODER TELEFONISCH UNTER
+43 662 829500-0

Immobilienkanzlei Alexander Kurz GmbH